Aktivitäten vor Ort und in der Umgebung

  • Segeln

    In dem kleinen Hafen der Seegemeinde Kummerow am Kummerower See haben wir unsere Segelyacht liegen, auf der wir für unsere Gäste Segelturns anbieten. Als Sundowner-Turn mit Aperitif oder auch tagsüber mit Möglichkeiten vom Boot aus Schwimmen zu gehen. Unsere Marieholm ist ein 8 m langes Kielboot aus den 80er Jahren. Der Kummerower See ist der 8. größte See Deutschlands und 4. größte See Mecklenburgs. Er ist elf Kilometer lang und durchschnittlich vier Kilometer breit. Die Seegemeinde Kummerow mit kleiner Hafenbar ist in 10 Minuten mit dem Auto von Scharpzow aus zu erreichen. Alternativ gibt es einen sehr schöne Fahrradstrecke die durch Wald und Wiesen am Schloß vorbei zum Hafen führt.

  • Reiten

    In der näheren Umgebungen gibt es verschiedene Reitmöglichkeiten. Gern geben wir Ihnen den für Sie passenden Kontakt weiter. Wer eigene Pferde mitbringen möchte, kann diese von Juni-September bei uns einstallen. Hierfür steht entweder ein Weidepaddock mit Weidezelt und Heu zur Verfügung oder unsere arrondierten Pferdeweiden. Vom Gut aus kann das Reitwegenetz auf unkomplizierten Wege erreichen und in verschiedene Richtungen schöne Ausritte unternommen werden. Wir haben selbst drei Mecklenburger Warmblutstuten. Für Menschen, die gern einmal Kontakt zu Pferden haben möchten, bieten wir Spaziergänge mit unseren Stuten an.

  • Baden

    Es finden sich vielfältige Bademöglichkeiten in einen der vielen umliegenden Seen. Hier geben wir gern ein paar Empfehlungen. Ein besonders idyllisch gelegener Badesee ist der “Kleine See” im Nachbardorf. Dieser ist 3,5 km von uns entfernt und über schöne Feldwege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto zu erreichen. Er hat Holzstege, von denen man direkt ins Wasser springen oder auch einfach nett drauf verweilen kann. Wir finden ein super Ort für ein schönes Picknick. Picknick-Körbe und Decken können von uns ausgeliehen werden, ebenso einfach Fahrräder. Auf dem Foto seht ihr den “Kleinen See”.

  • Naturpark Flusslandschaft Peenetal

    Die Peene verbindet den Kummerower See mit der Ostsee. Auf 85 km Strecke schlängelt sie sich durch eines der größten zusammenhängenden Niedermoorgebiete Mittel- und Westeuropas mit einer Fläche von etwa 20.000 Hektar. Besonders gut lässt sich das Gebiet vom Wasser aus erkunden. Hierfür gibt es zum Beispiel die Möglichkeit in Verchen bei “Abenteuer Peenetal” Kanus/Kajaks auszuleihen und sich nach einem halben oder ganzen Tag abholen und zum Ausgangspunkt zurückfahren zu lassen. Geführte Solarboot-Touren werden ebenfalls angeboten. Vom Land aus gibt es geführte Wanderungen z.B. mit den Naturpark-Rangern in den renaturierten Polder. Hier können Vögel, Biber, Fischotter und Dachse gesichtet werden. Mit einer Biologin können geführte Touren ins Moor unternommen werden. Kombinierte Kanu- und Wandertouren sind ebenfalls möglich. Wer es etwas motorisierter mag, kann sich auch bei Wasserfreizeit Bremer in Malchin ein kleines Motorboot ausleihen und damit den Kummerower See und die Peene erkunden. Wer einen Angelschein hat, kann im Bereich Kummerower See/Peene auch von Land oder Wasser aus angeln.

  • Wandern

    Direkt vom Gut ausgehend oder Startpunkten in der näheren Umgebung lassen sich vielfältige Wanderungen von 3-30km unternehmen. Gleich um die Ecke findet sich das Naturschutzgebiet Ostpeene mit einem beschilderten Wanderwegenetz. Die Ostpeene schlängelt sich dort elegant durch Wald und Tal. Sehr schöne, gut begehbare Wegeführung. Ein sehr schöner Wanderweg führt von Sommersdorf nach Gravelotte entlang der kleinen Steilküste am Kummerower See mit sehr schönen Blickachsen über den See. In Gravelotte gibt es einen kleinen Hafen mit Strandabschnitt. Von dem Ort Salem aus, an der Westküste des Kummerower Sees gelegen, erreicht man die Wanderwege um die Friedrich-Franz-Höhe Richtung Neukalen. Hier ist es teils recht hügelig mit dem ein oder anderen sportlichen Anstieg. Ebenfalls sehr schön, vielfältig und gut zu erreichen sind diverse Wanderungen um den Malchiner See herum. Zum Beispiel von Parkplatz beim Jägerhof in Malchin Richtung Viezenhof, nach Gessin Richtung Basedow, wo man den 200 Hektar Großen Lenée-Park Richtung Schloß Basedow druchquert. In 30 Minuten Fahrtzeit kann man zudem den Eingang vom Müritz-Nationalpark erreichen, wo es viele Wanderrouten gibt und auch geführte Touren angeboten werden.

  • Kultur

    In Mecklenburg-Vorpommern gibt es in etwa 2000 Gutshäuser- und Schlösser. Neben interessanter Architektur, Geschichten und Menschen findet in dem Rahmen auch ein vielfältiges Kulturprogramm statt. Jedes Jahr im Juni öffnen zur Sommersonnenwende zur Mittsommer-Remise viele Häuser ihre Türen. Oder im September zum Tag des offenen Denkmals. Viele Häuser haben ein ganzjähriges Kulturprogramm. Das Gutshaus Wietzow ist z.B. ein interessanter Ort für junge Interpreten klassischer Musik und ein Ort für Oper im ländlichen Raum. Ob im Park oder zukünftig im geplanten Opernhaus. An vielen anderen Orten finden im Rahmen der Festspiele MV Konzerte statt. Zum Beispiel im nahegelegen Schloss Ullrichshusen. Im Rahmen von zeitgenössischer Kunst findet sich in nächster Nähe das Schloss Kummerow, welches eine der größten Sammlungen zeitgenössischer Fotografie beherbergt. Auch architektonisch sehr sehenswert. In der 6km entfernten Reuterstadt Stavenhagen findet sich das Fritz-Reuter-Literaturmusen, welches einen Einblick in niederdeutsche Literatur und lokale Geschichte des 19. Jahrhunderts interessiert. In nordwestlicher Richtung findet sich in Dargun die imposante Ruine des im 16. Jhd. zum Schloß umgebauten ursprünglich 1172 erbauten Zisterzienser-Kloster. Auch hier finden im Sommer Veranstaltungen statt. Wer sich für das Mittelalter interessiert, könnte die Höhenburg Stargard bei Neubrandenburg besuchen. Der mittelalterliche Marstall beherbergt heute ein Museum und in der Gewandschneiderei können mittelalterliche Gewänder besichtigt werden. Gleich in der findet sich die Burg Penzlin mit einem Rittersaal mit gotischen Kreuzgewölbe und ein Museum für Alltagsmagie und Hexenverfolgung.

    Auf dem Foto ist Petra Hermanova an der Autoharp im Gutshaus Scharpzow zu sehen.

  • Ivenacker Eichen und Ivenack

    Eine gut 10-minütige Autofahrt oder schöne Fahrradtour entfernt findet sich das Naturmonument Ivenacker Eichen. Die 1000- jährigen Eichen gehören zu den ältesten Bäumen Deutschlands. Der mächtigste der alten Eichen gilt mit 140 Kubikmetern als volumenreichste Eiche Europas. Einer Sage nach wurde der berühmte Hengst Herodot, aus der damals bekannten Ivenacker Pferdezucht, vom Gestüt in einer der hohlen Eichen vor Napoleon versteckt. Herodot soll von Napoleon beim Russlandfeldzug geritten sein und wurde später aus Paris wieder zurück nach Ivenack geholt, wo er mit 35 Jahren unter einer Eiche begraben wurde. Die Eichen sind inmitten eines Wildgeheges wo Rotwild und Wildpferde frei herumlaufen. Es gibt eine historische Orangerie, von dessen Terrasse aus man beim Essen das Rotwild und die Pferde beobachten kann. Ein Abstecher nach Ivenack und der imposanten alten Schloßanlage an einem malerischen See gelegen, sind ebenfalls sehr sehenswert.

  • Stadt und Meer

    Beides kann man bei einem Trip an die Ostsee ganz wunderbar miteinander verbinden. Zum Beispiel mit einem Ausflug nach Greifswald. Die Heimatstadt von Caspar David Friedrich erreicht man von Scharpzow aus in einer guten Stunde. Neben der historischen Altstadt mit interessanter Architektur, dem Stadthafen, der heute ein Musemshafen ist, sind auch das Pommersche Landesmuseum und die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft ein Besuch wert. Etwas ausserhalb, auf dem Weg zum Strandbad Ludwigsburg, lässt sich ein schöner Abstecher in die alten Fischerdörfer Wieck und Eldena mit Klosterruine, machen. Beide Dörfer, heute Stadtteile von Greifswald, verbindet eine hölzerne Zugbrücke im holländischen Stil von 1878. An der Südküste des Greifswalder Boddens, direkt an der Dänischen Wieck befindet sich der Naturstrand Ludwigsburg mit schönen Sand und Küstenwald mit Kiefern. 3 km vom Strand entfernt befindet sich das Schloß Ludwigsburg. Beides kann entweder mit dem Auto erreicht werden oder von Wieck aus mit der MS Stubnitz. Die älteste Stadt Pommerns ist Stralsund. Zu erreichen in 70 Minuten. Die Altstadt der Hansestadt gehört aufgrund der Backsteingotik zum Unesco-Weltkulturerbe. Das Deutsche Meeresmuseum und das Museum Stralsund, beide im Katharinenkloster untergebracht, sind ebenfalls sehr sehenswert. Stralsund liegt direkt vor der Insel Rügen. Mit den Kreidefelsen, Prosa und dem Ostseebad Binz gibt es dort sehr viel zu erkunden. Noch etwas weiter im Nordwesten von Stralsund ist der wahrscheinlich schönste Strand Mecklenburgs - wie wir finden. Der 14 km lange Weststrand auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, kurz auf dem Darß, den man von dem Parkplatz “Drei Eichen” nach einem halbstündigen Spaziergang durch den Darßwald erreicht. Von dort aus kann man über das Künstlerdorf Ahrenshoop wieder von der Insel runter Richtung Scharpzow fahren. In einer Stunde ist auch Rostock, die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, zu erreichen. Rostock hat eine der ältesten Universitäten in Deutschland, gegründet 1419. Der Botanische Garten und die zoologische Sammlung der Uni Rostock, sowie die “erste sozialistische Straße” sind neben dem Hafen, der Altstadt und dem Seebad Warnemünde sehr sehenswert. Westlich von Warnemünde befindet sich die Stoltera, eine drei Kilometer lange Steilküste.

  • Aktivitäten ohne Auto

    Gäste, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, finden folgend einen Überblick an Aktivitäten, die ohne Auto von Scharpzow aus unternommen werden können. Für unseren doch sehr ländlichen Standort, ist die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Unternehmungsvielfalt erstaunlich gut. Radeln geht hier zum Beispiel ganz wunderbar. Dazu mehr in der benachbarten Rubrik “Radtouren”. Ein Spaziergang zum nächsten Badesee geht auch immer. Dieser ist 2 km entfernt und der Weg dahin auch sehr schön. Eine Wanderung, die das Naturschutzgebiet Ostpeene mit einbezieht, kann ebenfalls von Scharpzow aus unternommen werden. Sowie weitere sehr schöne Wanderungen in andere Himmelsrichtungen. 300 m vom Glamping-Park entfernt befindet sich eine Bushaltestelle, von der stündlich ein Bus in die nächsten Städte Malchin (Hafen mit Café und Bootsverleih) und Stavenhagen (Fritz-Reuter-Literaturmuseum, Schloß und Ivenacker Eichen) fährt. Von Malchin aus kann man mit dem Bus zu verschiedenen Wanderweg-Ausgangspunkten fahren, wie zum Parkplatz am Jägerhof, Salem oder auch nach Waren für einen Städtetrip. Vom Bahnhof in Malchin kann man in 40 Minuten mit dem Zug nach Rostock fahren. Die Seegemeinde Kummerow mit Schloß, kleinen Badestrand und Hafenkneipe ist in 1,5 h Fußweg zu erreichen. Die von uns organisierten Segelturns beinhalten auch die Fahrt zum Hafen und zurück. Die Spaziergänge mit Pferden starten ab Scharpzow. In Scharpzow selbst kann eine Führung durch das Gutshaus unternommen werden, zu Vollmond unsere Bar besucht und fast jeden Abend Flammkuchen und Naturwein im Gutspark verköstigt werden. Im Park oder auf den Terrassen der Zelte Yoga gemacht, in der Außenküche gekocht oder im Park gepicknickt werden. Allen voran stehen natürlich auch lesen und vor sich hin sinnieren in der Hängematte. Wer beim Arbeiten, die beste Entspannung findet darf natürlich auch gern Holz hacken, auf der Baustelle oder im Garten mithelfen.

  • Radtouren

    In der mecklenburgischen Seenplatte findet sich ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz. Gäste, die keine eigenen Räder mitbringen, können diese ganz unkompliziert in Malchin bei Zweirad Hassemer ausleihen. Entweder direkt zu uns anliefern und abholen lassen oder bei Anreise mit dem Zug nach einem fünf minütigen Spaziergang selbst abholen und die 6 km auf einem gut ausgebauten Radweg zu uns radeln. Es gibt normale Fahrräder und E-Bikes. Scharpzow liegt an dem Fritz-Reuter-Radweg, eine 35 km lange Rundfahrt entlang an Orten, die in Fritz Reuters Leben von Bedeutung waren. Auf der Strecke liegt auch der Mittelhof, unserem Lieblings-Hofladen mit Café. Eine gut 60 km lange Runde führt um den Kummerower See. Vor allem beliebt bei Gästen, die eine sportliche Runde mit Rennrad fahren möchten oder als E-Bike Tour. Eine weitere thematische Tour wäre der Mecklenburger Kapellenweg: ein Pilgerweg entlang sieben wieder kenntlich gemachter historischer Kapellenplätze. Neben vieler Routen, die sich online finden lassen, ist es auch besonders schön, loszufahren und sich reiben zu lassen. Wir behaupten gern, egal in welche Richtung man hier fährt, es ist und bleibt schön!

  • Jagen und Fischen

    In der mecklenburgischen Seenplatte finden sich für Gäste mit entsprechenden Scheinen vielfältige Angebote im Bereich Jagd und Angeln. Gern geben wir bei Interesse nähere Informationen oder vermitteln Kontakte.